von Walter Holtfoth, Text - Bild: Gemeinde Friesenheim
Goldene Momente im Rathaus: Iris Stehlin stellt aus
Es ist eine liebgewonnene Tradition in Friesenheim: Die Flure des Neuen Rathauses verwandeln sich regelmäßig in eine Galerie und bieten heimischen Künstlern eine prominente Bühne. Ab dem 17. April weht ein besonders glanzvoller Wind durch die Verwaltung, wenn die Künstlerin Iris Stehlin ihre Werke präsentiert.
Eine klassische Win-Win-Situation
Für Friesenheim ist dieses Konzept seit Jahren ein Erfolgskonzept. Die Gemeinde profitiert von einer ästhetischen Aufwertung ihrer Diensträume, die Besucher erhalten einen kulturellen Mehrwert beim Behördengang, und die Künstler finden eine Plattform mitten im gesellschaftlichen Leben des Ortes.
Kunst, die man berühren darf
Iris Stehlins Arbeiten sind weit mehr als klassische Malerei. Wer die Flure betritt, wird auf Gold-Strukturbilder treffen, die mit dem einfallenden Tageslicht spielen und sich je nach Sonnenstand verändern. Das Besondere: Stehlin lädt mit ihren „Fühlbildern“ explizit zur Berührung ein. Kunst wird hier im wahrsten Sinne des Wortes „begreifbar“ gemacht – ein spannender Kontrast zur sonst oft harten Sachlichkeit eines Rathauses.
Vernissage mit Gänsehaut-Faktor
Die Eröffnung verspricht auch musikalisch ein Highlight zu werden. Der Pianist Andreas Schäffer wird die Stimmung der Bilder mit freien Improvisationen am Klavier begleiten. Sein Motto: „Der subjektive Moment ist perfekt.“ Ein Ansatz, der wunderbar zur intuitiven Arbeitsweise von Iris Stehlin passt.
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Termin: Freitag, 17. April 2026, 18:00 Uhr
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Ort: Neues Rathaus, Friesenheim
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Dauer: Die Werke werden ein Jahr lang als Dauerausstellung zu sehen sein.
Ein Besuch lohnt sich – vielleicht auch ganz ohne Passantrag, einfach nur für einen Moment der Ruhe und Zentrierung inmitten der goldenen Strukturen.
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