Cleopha, City und 40 Jahre Bauwagenfreundschaft

Der fliegende Basketballkorb und der Einsturz von Münchweier

 

Es gibt Nächte, die überlebt man nur mit technischer Akrobatik. Ende der 80er stand eine Sensation in der kleinen Festhalle Münchweier an: City. Dank meiner Verbindung zum City-Manager Kurt Tietze konnte ich die Ost-Stars in den Schwarzwald lotsen.

 

Sie kamen ohne Haare und ohne ihren Geiger Joro Gogow aber sie brachten eine Energie mit, die die ausverkaufte Halle zum Kochen brachte.

 

Ich hatte die Ehre, nach dem Konzert das Ruder zu übernehmen. Wer damals dabei war, erinnert sich an den Anblick: Mein Doppelplattenspieler lag nicht auf einem Tisch, sondern war am Basketballkorb befestigt.

 

Warum? Weil der Schwingboden der Halle schon bei City so gefährlich vibrierte, dass die Nadel auf dem Vinyl bei jedem Schritt gehüpft wäre.

 

Nachdem wir alle gemeinsam „Der letzte Cowboy“ gesungen hatten, kam der Moment der Wahrheit: Die Bots. „Was wollen wir trinken...“

 

Ich forderte den berühmten Kreis ein, und hunderte Stiefel hämmerten im Gleichklang auf das Parkett. Es war der Rhythmus, der Brücken zum Einsturz bringt – und an diesem Abend war es der Hallenboden von Münchweier, der kapitulierte.

 

Es war feucht, es war fröhlich, es war purer Rock ’n’ Roll. Und das Schönste ist: Die Verbindung zum Bauwagen e.V. hält bis heute. Wenn wir uns am 1. Mai sehen, wissen wir: Wir sind zwar 40 Jahre älter, aber den Rhythmus von damals, den spüren wir immer noch in den Knochen.

 

40 Jahre Freundschaft – Die Legende lebt weiter!

 

Dass wir damals echte Ikonen auf der Bühne hatten, haben viele inzwischen mit großer Dankbarkeit begriffen. Doch das Schönste an dieser Reise ist nicht nur die Musik, sondern die Beständigkeit.

 

In diesem Jahr feiert der Bauwagentreff Münchweier sein 40-jähriges Jubiläum, und nächstes Jahr ziehe ich mit Cleopha nach.

 

Ich bin für diese intensive Freundschaft unter Partnern, die über vier Jahrzehnte allen Stürmen (und Schwingböden) getrotzt hat, zutiefst dankbar. Wir lassen diese Geschichte nicht im Archiv verstauben, wir feiern sie:

 

Am 1. Mai 2026 ab 11:00 Uhr geht es in Münchweier los – und wer uns kennt, weiß: Es wird wohl wieder bis tief in die Nacht gehen.

 

Wir sind zwar alle 40 Jahre älter geworden, aber der Rhythmus ist derselbe geblieben.

 

Kommt vorbei, lasst uns gemeinsam auf die nächsten Jahrzehnte anstoßen!

 

Was kommt als nächstes? 

 

Ich habe mich entschieden, Euch keine vier Wochen warten zu lassen, es sind so viele Storys dass es jahre dauern könnte.

Also steige ich um auf einen 14 Tägigen Rhytmus - jeweils am Donnerstag um 10 Uhr werden die Skripte aufploppen.

 

In Vorbereitung - die nächsten Geschichten 

  • Warum eine Rock-Legende wie Roger Chapman im Schwarzwald seine Socken opferte.

  • Wieso ich Weltstars wie Saga mit einfachen Brathähnchen glücklicher machte als mit jedem Gourmet-Catering.

  • Ecki !