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Tierheimfest - Ein dickes Dankeschön, wenngleich ...

EIN DICKES DANKESCHÖN

 

Tierheimfest in Lahr: Ein heißer Ritt, eine großartige Gemeinschaft und Rettung in letzter Sekunde!

Von Walter Holtfoth Text & Bild Bild Links meine Models  Lila und Atlas, Lieblingszaungäste  :-) 

 

Es war heiß. Unendlich heiß.

 

Wer am vergangenen Wochenende das Gelände des Tierheims in Lahr betreten hat, merkte schnell: Das hier wird kein normaler Sommernachmittag, das wird eine absolute Hitzeschlacht. Und dennoch haben wir alle gemeinsam – Ulli, Martin, Uwe, Dietmar, Phillip, Thomas, Steven, Katja und so viele andere unermüdliche Seelen – wie eine Eins für das Tierheim Lahr gestanden.

 

Trotz der extremen Temperaturen sind unglaublich viele Menschen auf das Gelände gekommen. Sie haben mit uns gefeiert, gelacht und eine tolle Zeit verbracht – so lange es eben hitzebedingt für jeden Einzelnen möglich war. Diese Resonanz bei diesem Wetter zu sehen, war einfach nur überwältigend.

 

Mein persönlicher Dank an die „Hitzeretter“

 

Dass ich mich an den Reglern trotz der tropischen Bedingungen unter der Zeltplane weitgehend pudelwohl gefühlt habe, verdanke ich einer ganz besonderen Fürsorge, für die ich mich von ganzem Herzen bedanken möchte.

 

Ein dickes, fettes Dankeschön geht an Thomas Walzinger! Thomas hat mich nicht nur ununterbrochen mit kühlen Getränken versorgt und gefühlt im Minutentakt nachgefragt, wie es dem schwitzenden DJ unter der Zeltplane ergeht – er brachte mir auch immer wieder nasse, mit eiskaltem Wasser getränkte Handtücher vorbei. Und Uwe, deine geniale Idee mit dem Kühlakku!  Ihr habt mich an diesem Nachmittag tatsächlich gerettet! Ich war in der Tat zeitweise kurz vor dem körperlichen Kollaps.

 

Nachgedacht: Wo war eigentlich die Politik?

 

Ein extrem bitterer Beigeschmack bleibt allerdings, wenn man den Blick über das Festgelände schweifen ließ. Wo waren eigentlich die Vertreter des öffentlichen Lebens? Fehlanzeige. Kein einziger der drei Bürgermeister der Stadt Lahr ließ sich blicken. Kein Bürgermeister der umliegenden Gemeinden – die doch alle so dringend auf die aufopfernde Arbeit der Lahrer Tierschützer angewiesen sind – fand den Weg nach Lahr. Kein Bundestagsabgeordneter, kein Landtagsabgeordneter, kein Stadtrat.

 

Mag sein, dass der eine oder die andere das Fernbleiben mit der extremen Hitze entschuldigt. Ich befürchte allerdings, dass es an einem ganz anderen, traurigen Grund liegt: Derzeit findet einfach kein Wahlkampf statt.

 

Wenn keine Stimmen zu fangen sind, glänzt die Polit-Prominenz eben leider allzu oft durch Abwesenheit, selbst wenn es um eine so wichtige gesellschaftliche Stütze wie den Tierschutz geht. Ein schwaches Bild!

 

Alles für die Tiere

 

Aber nix da – Aufgeben war für uns keine Option. Denn machen wir uns nichts vor: Den Tieren geht es vielerorts auf der Welt und bei uns deutlich schlechter als uns im Schatten. Die Helferinnen und Helfer des Tierheims Lahr leisten das ganze Jahr über eine unschätzbar wichtige, harte Arbeit. Sie haben jede Form von Unterstützung und diese tiefe gesellschaftliche Wertschätzung mehr als verdient.

 

Von uns allen, die an diesem Wochenende mit angepackt, geschwitzt, gelitten und gefeiert haben, gilt deshalb dem gesamten Tierheim-Team ein lautes:

 

Von Herzen gern geschehen! Es war uns ein Fest – und was für ein heißes!